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Hoverboards – Skateboards waren gestern!

hoverboardSeit dem ich diese Dinger zum ersten Mal gesehen habe, bin ich ein absoluter Fan! Kürzlich hatte ich mal die Gelegenheit, selbst ein solches Hoverboard auszuprobieren und ich kann euch sagen, dass das ein riesen Spaß ist! Sobald es mein Budget erlaubt, werde ich mir auch einen solches sich selbst balancierendes Brett zulegen. Für alle die nicht wissen, worum es sich bei diesen Boards handelt hier mal eine nerdige, kleine aber feine Einführung:

Hoverboards – Was soll das sein?

Unter einem Hoverboard versteht man ein technologisches ausgereiftes Mobilgerät, mit dessen Hilfe man sich gut fortbewegen kann. Das Gerät wird über eine leichte Schwerpunktverlagerung gesteuert. Mit Hilfe eines elektronischen Gyroskops erfolgt die Messung des Neigungswinkels von dem jeweiligen Fahrer. Die Ausbalancierung des Gerätes erfolgt durch ein dynamisches Stabilitätssystem.

Dabei ist die Standfläche mit Gummi überzogen. Dadurch wird das Abrutschen verhindert und auch bei nassen Straßen ist der Halt gewährleistet. Der Antrieb erfolgt in Form eines Akkus, der dann immer wieder aufzuladen ist.

Die Reichweite, bis das Gerät wieder aufgeladen werden muss, beträgt ca. 15 Kilometer. Die Geschwindigkeit liegt bei ca. 15-20 Kilometer/Stunde. Das Gerät ist aus Sicherheitsgründen zusätzlich mit LED-Scheinwerfern ausgestattet.

Hoverboards kommen ursprünglich aus den USA. Allerdings haben auch schnell asiatische Hersteller angefangen, die Geräte zu kopieren. Aus diesem Grund gibt es eine sehr breite Spanne hinsichtlich der Qualität und des Preises dieser Boards.

Will man ein Hoverboard kaufen, dann sollte man sich vorher ausreichend über die verschiedenen Merkmale wie beispielsweise Leistung, Reichweite, Höchstgeschwindigkeit oder Ladezeit informieren. Seiten wie planet-scooter.de bieten einen Hoverboard-Test mit einer übersichtlichen Tabelle in der die wichtigsten Eigenschaften aufgeführt werden und miteinander verglichen werden können.

Gerade hinsichtlich der Akkus gibt es wohl noch drastische qualitative Unterschiede. Laut diesem Bericht auf heise.de kann es bei den minderqualitativen Modellen sogar dazu kommen, dass sich Akkus selbst entzünden oder gar explodieren.

Wie gefährlich sind Hoverboards?

Genauso, wie beim Inliner Fahren, Skaten oder Fahrradfahren, ist bei diesem Gerät das Aufsetzen eines Sturzhelmes sinnvoll, da Geschwindigkeiten bis zu 20 Kilometer/Stunde erreicht werden. Auch sollte man Ellenbogen- und Knieschützer tragen. Für Kleinkinder sind solche Geräte nicht zu empfehlen.

Wie kann man Hoverboards steuern?

Die Steuerung wird mit dem eigenen Körpergewicht vorgenommen. Wenn man hier ein wenig übt, hat man mit der Zeit das Gefühl, dass man ein solches Board mit den Gedanken steuert. Wenn beispielsweise der Körper nach vorne gebeugt wird, fährt das Board gerade aus.

Mit einer leichten Rückbeugung wird gebremst. Die Änderung der Richtung erfolgt durch die Belastung und der Position des Fußes. Hierbei fährt das Board nach links, wenn man mit dem rechten Fuß belastet und umgekehrt.

Der Hintergrund liegt hierbei darin, dass sich das kurvenäußere Rad schneller dreht, als das kurveninnere Rad. Je öfter man das Board benutzt, desto mehr läuft das Handling automatischer ab.

Was mit einem Hoverboard fahrtechnisch alles möglich ist, zeigt z.B. der kleine Kamerad im nachfolgenden Video ganz gut:

Die Vorteile

Hoverboards sind klein und leicht und somit handlich und man kann sie überall mit hinnehmen. Für manche Ausführungen stehen auch Hoverboardtaschen zur Verfügung. Dadurch wird der Transport noch einfacher und angenehmer.

Mit einer Geschwindigkeit von 15–20 Kilometer/Stunde ist man mit einem solchen Gerät wesentlich schneller als, wenn man zu Fuß unterwegs ist. Mit dem Gerät ist man an der frischen Luft und somit gestaltet sich der Weg zur Schule, zur Arbeit, zum Metzger oder zu Freunden wesentlich angenehmer und man tut noch zusätzlich etwas für die Gesundheit durch die frische Luft.

Zusätzlich ist die Fahrt umweltschonend, bedingt durch einen Elektromotor.

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